28.9.2020 – Kennzeichenmissbrauch in Kaufbeuren

29.9.2020 Kaufbeuren. Am 28.9.2020, gegen 14:00 Uhr, wurde durch einen Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung in Kaufbeuren mitgeteilt, dass auf dem Parkplatz des Bahnhofs in Kaufbeuren ein verdächtiges Fahrzeug parkt.

An diesem wurden sowohl das hintere, als auch das vordere Kennzeichen sichtbar verändert. Die Zulassungsplakette wurde an beiden Kennzeichen mit einer täuschenden Plakette überklebt.

Eine weitere Recherche ergab, dass die Kennzeichen derzeit nicht vergeben sind. Das Fahrzeug selbst hat somit keine Zulassung und darf im Straßenverkehr nicht benutzt werden.

Zunächst konnte der Fahrzeugbesitzer nicht ausfindig gemacht werden.

Um weitere Straftaten zu unterbinden, wurde das Fahrzeug vorerst sichergestellt und abgeschleppt.

Durch umfangreiche Ermittlungen wurde in Erfahrung gebracht, dass ein 45-jähriger Kaufbeurer sowohl mit dem Fahrzeug, als auch den angebrachten Kennzeichen in Verbindung steht.

Als er mit diesem konfrontiert wurde, gab der 45-Jährige an, dass er derzeit kein Fahrzeug besitze.

Am selben Abend erschien der 45-Jährige auf der Polizeiinspektion Kaufbeuren und wollte den Diebstahl seines Fahrzeuges melden. Nun muss sich der 45-Jährige bezüglich der Straftat Urkundenfälschung verantworten.

(PI Kaufbeuren)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)
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