30.6.2020 – Brand in Kaufbeuren

1.7.2020 Kaufbeuren. Zu einem Großeinsatz kam es am Dienstagmittag in der Kaufbeurer Altstadt.

Ein Bewohner hatte per Notruf den Brand eines mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshauses mitgeteilt.

Beim Eintreffen wurden durch die Streife der Polizei Kaufbeuren offene Flammen aus einer Toilette im Hausflur des Gebäudes, sowie eine starke Verrauchung des Dachstuhls festgestellt.

Die Flammen konnten durch die Polizeistreife rasch mit einem Eimer Wasser gelöscht werden. Der Dachstuhl war aufgrund der massiven Verrauchung nicht betretbar.

Die anschließende Absuche/Begehung des Gebäudes durch die Spezialkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren ergab schließlich keinen weiteren Brandherd.

Nach kurzer Durchlüftung konnte das Haus wieder für die Bewohner freigegeben werden.

Die Ermittlungen ergaben, dass offenbar eine Zigarettenkippe unachtsam in den Mülleimer der Toilette geworfen wurde und dadurch den Brand auslöste.

Letztlich gab sich ein 28-Jähriger als Verursacher zu erkennen. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ein Bewohner des Gebäudes erlitt leichte Verletzungen in Form einer Rauchgasvergiftung und musste zur Abklärung kurzzeitig in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 1.000 Euro geschätzt.

Insgesamt waren an dem Einsatz zwei Löschfahrzeuge und ein Leiterwagen der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren, sowie zwei BRK-Rettungswagen und ein Streifenwagen der Polizei Kaufbeuren beteiligt.

(PI Kaufbeuren)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)
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