Corona: Kritische Infrastruktur in Lindau ist auf fünfte Welle vorbereitet

24.12.2021 Lindau (Bodensee). In Lindau ist die kritische Infrastruktur auf Omicron vorbereitet. Notfall- und Einsatzpläne wurden angepasst, die Krisenstäbe sind vorbereitet.

Lindaus Oberbürgermeisterin Claudia Alfons dankt allen Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Ausdauer in schwierigen Zeiten. Gleichzeitig appelliert sie an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre sozialen Kontakte soweit wie möglich einzuschränken.

Mit einer fünften Omikron-Welle wäre auch die kritische Infrastruktur – also etwa Feuerwehr und Rettungsdienste – extrem belastet, warnt der Corona-Expertenrat der Bundesregierung.

„Wir sollten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern, dass ein schnelles Ausbreiten der Omicron-Vaiante unser Leben zum Stillstand bringt und die kritische Infrastruktur gefährdet. Das geht am besten, indem wir unsere sozialen Kontakte zu gering wie möglich halten und uns trotz Impfungen regelmäßig testen“, sagt Oberbürgermeisterin Claudia Alfons.

So schütze man nicht nur sich selbst und seine Liebsten, sondern zugleich auch die Systemerhalter in den Krankenhäusern, beim Roten Kreuz, der Polizei und der Feuerwehr.

Systemerhalter sind vorbereitet

Gerade jetzt an Weihnachten sei es beruhigend zu wissen, dass die Lindauer Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie alle Systemerhalter auf mögliche kritische Situationen vorbereitet sind, so Alfons.

Wie das BRK Lindau auf Anfrage mitteilt, ist man auf alle Szenarien vorbereitet. Der Krisenstab sei für jede Situation gewappnet. Gleiches gilt für die Freiwillige Feuerwehr Lindau und die Stadtwerke.

„Keiner kann derzeit absehen, was in den nächsten Wochen auf uns zukommt, aber wir sind uneingeschränkt einsatzfähig und werden alles daran setzen, dass das so bleibt“, sagt Max Witzigmann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Lindau. Genauso wie bisher werde man die Infektionsschutzmaßnahmen laufend anpassen und flexibel bleiben.

Auch bei den Stadtwerken ist man auf alle denkbaren Notfälle vorbereitet. „Schon vor Wochen haben wir dafür die Einsatzpläne angepasst. Selbst wenn ein Team komplett ausfallen würde, können andere sofort einspringen. Außerdem werden unsere Mitarbeitenden regelmäßig getestet“, sagt Manuela Schlichtling-Pfersich, Pressesprecherin der Stadtwerke.

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