Rückblick auf 70 Jahre Allgäuer Festwoche – die Anfänge

12.12.2018 Kempten im Allgäu. Im Dezember 1948 werden die Überlegungen für eine „Gewerbeschau“ mit Unterhaltungs-, Kunst-, Kultur- und Sportprogramm konkreter. Es fand „eine konstituierende Versammlung der in Betracht kommenden Kreise“ mit Oberbürgermeister Dr. Georg Volkhardt statt. Daraus entstand die Allgäuer Festwoche.

15. Dezember 1948, ab 9 Uhr: Im Großen Sitzungssaal des Kemptener Rathauses diskutieren rund 100 Vertreter von Industrie und Handel, Handwerk (eingeladen waren 24 Innungen) und Gewerbe, Kunst, Kultur und Kunsthandwerk, Sport, Gewerkschaft, Vereinen, Presse und Rundfunk sowie Stadtverwaltung und Behörden die Idee von Oberbürgermeister Dr. Georg Volkhardt, im Sommer des Jahres 1949 eine 14-tägige Gewerbeschau mit dem Titel „Kemptener Kunst und Können“ zu veranstalten.

Aus der Niederschrift: „Er (Dr. Caspar Rathgeb) empfahl jedoch die Ausstellung nicht auf Kempten zu beschränken, sondern auf das ganze Allgäu auszudehnen … Dr. Rathgeb gab der Meinung Ausdruck, je größer der Kreis der Aussteller, desto größer der Erfolg. Man solle deshalb nicht eine Kemptener, sondern eine Allgäuer Messe veranstalten.“

Oberbürgermeister Volkhardt schlug daraufhin vor, „an Stelle von ‚KKK‘ – ‚Kemptener Kunst und Können‘ die Bezeichnung ‚AKK‘ – ‚Allgäuer Kunst und Können‘ zu wählen.“ „Redakteur Landes empfahl die Bezeichnung ‚Allgäuer Messe‘ mit dem Untertitel ‚Kunst und Können‘.“

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