Unterallgäuer Landrat besucht Betriebskinderkrippe “Mindelzwerge”

2.4.2015 Landkreis Unterallgäu. Hell, großzügig, funktional: Mit diesen Worten beschrieb Landrat Hans-Joachim Weirather jetzt die frisch gebaute Betriebskinderkrippe „Mindelzwerge“ bei einem Rundgang mit Patricia Bäurle.

Die Leiterin der Krippe führte Weirather durch die Räume und stellte ihm Tagesablauf und pädagogisches Konzept vor.

Die Krippe für Kinder von Mitarbeitern des Landratsamts, des Landkreises, der Kreiskliniken und der Grob-Werke befindet sich hinter der Mindelheimer Kreisklinik in der Kaufbeurer Straße. Träger ist der Regionalverband Allgäu der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Patricia Bäurle zeigte unter anderem Gruppen-, Schlaf- und Büroräume, Bad, Küche und Bewegungsraum. „Hier dürfen die Kleinen in ein Bällebad eintauchen oder sich an Kletter- und Rutschgeräten austoben“, sagte Bäurle. Der Garten mit überdachter Terrasse soll in Kürze fertig sein. Eine Schaukel und eine Rutsche warten schon auf die ersten spielenden Kinder, der Rasen muss noch gesät werden.

Wie die Krippenleiterin erläuterte, besuchen derzeit fünf Kinder die Einrichtung. In den nächsten Monaten würden schrittweise weitere Kinder hinzukommen, so dass die erste Gruppe voraussichtlich ab September voll belegt ist. Insgesamt bietet die Krippe Platz für zwei Gruppen mit je 15 Kindern.

Bereits ab 5.45 Uhr können Eltern ihren Nachwuchs in die Krippe bringen. Geöffnet ist diese bis 18.15 Uhr. „Der Tag startet mit einem gemeinsamen Morgenkreis. Danach haben die Kinder Zeit zum freien Spielen und Entdecken“, erläuterte Bäurle. „Das pädagogische Personal bietet – an den individuellen Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet – zahlreiche Bildungsaktivitäten an. Auf dem Programm stehen auch Zeiten für Ruhe und Entspannung sowie gemeinsame Mahlzeiten.“ Das Mittagessen bekommen die Kinder von der Mindelheimer Kreisklinik.

Landrat Weirather zeigte sich beeindruckt vom pädagogischen Konzept und sprach von einer guten Lösung für alle Mitarbeiter, die eine Betreuung für ihren Nachwuchs brauchen. Der Landkreis hat die Kinderkrippe in Kooperation mit den Kreiskliniken und den Grob-Werken errichtet, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Die Krippe ist im Januar in Betrieb gegangen.

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